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 Bergwelten, wie Freund Reinhard sie liebt.



In unserer hektischen Zeit weiß kaum noch ein Mensch, wie er innerlich zur Ruhe kommen kann. Unablässig strömen in sein Gehirn Informationen ein, die unser Gehirn prüft, vergleicht, bewertet, auswertet. In unserem Kopf geht es schlimmer zu, als auf Autobahnen.  Alle aufgenommenen Reize werden also bewusst oder unbewusst verarbeitet. Dazu kommen grundlegende Sorgen um die Familie, den Arbeitsplatz, "liebe" Nachbarn oder Kollegen. Strategien werden erarbeitet, wie man dieses oder jenes Problem günstig für sich bearbeiten kann. Nebenbei versteht sich.  Neben der Arbeit, neben der Urlaubsplanung , beim Essen und letztlich auch im Schlaf.

Zeit, uns hinzusetzen, um "einen klaren Gedanken" zu fassen, bleibt oft nicht. Nachdem wir uns am Abend noch einen inhaltsschweren Film angetan haben, geht es zum Schlafen ins Bett und wundern uns, dass wir , kaum, dass wir liegen, bereits die Planung für den nächsten Tag starten. Wundern wir uns wirklich, dass an ein Einschlafen bzw. Durchschlafen gar nicht zu denken ist?

Viele  Menschen neigen außerdem dazu, erlebte und unverarbeitete Dinge ständig im Kopf hin- und her zu bewegen, womöglich finster "wiederzukäuen". Dinge aus der Vergangenheit mit Gedanken wie z.B. "wie haben wir das bloß alles geschafft?" "Was haben wir nicht alles durchgemacht?" Es folgt dann intern, d.h. im Kopf eine Aufzählung der ganzen Schrecklichkeiten des Lebens. Und wo bleiben die schönen Momente. Die werden leicht bei diesen Aufzählungen vergessen. Auch Zukunftsängste fallen in diese Gedankenmuster. Mit internen Sätzen wie z.B."Was soll ich bloß machen falls ...?, Wohin soll das alles noch führen?  Kein Wunder, dass es so viele bedrückte und wenig lebensfrohe Menschen gibt. Ich möchte damit sagen, dass wir oft mehr in der Vergangenheit und Zukunft sind, als im hier und jetzt. 

Mit der Meditation können wir erreichen, dass dieser ständige innere Dialog eine Pause macht. So gesehen ist die Meditation ein Zustand jenseits des Denkens. Während dieser Gedankenpause  können Gefühle aufsteigen.  Der Verstand tritt also zurück und wir kommen an unsere wahren Gefühle. Wir lernen uns besser und besser kennen. Da der Verstand nicht fühlen und das Gefühl nicht denken kann, kommt es in unserem Inneren oft zu einer Zerrissenheit.  Ziel der Meditation  -wenn man von einem Ziel überhaupt sprechen kann - ist, dass das Gefühl und der Verstand besser zusammenarbeiten können. Dadurch kommt es zu einem Gefühl der inneren Harmonie und Zufriedenheit. 

Wir sind es gewohnt, Erfolge auf jedem Gebiet dann zu erzielen, wenn wir uns richtig bemühen und anstrengen. Voraussetzung für den "Erfolg" der Meditation ist es jedoch, dass wir uns frei von jeder Absicht, passiv in die Entspannung begeben. Wir geben also die Kontrolle bewusst einmal ab und sind einfach offen für die kommenden Erfahrungen.






 

Baumgruppe unterhalb des Klosters in Bordesholm (Schleswig-Holstein)



                                                          4 – Elemente- Meditation                                 

 

 

Einstieg:

 

Atme einige Mal ruhig und entspannt in Deine Körpermitte. Lasse alle Anspannung des Tages los. Die Gedanken kommen und gehen wieder.

Nimm sie einfach nur war, sei frei von jeder Wertung und lasse sie dann wieder los.

 

Reise:                          - Erdenergie-

 

Stell Dir nun vor: Du bist ein wunderschöner Baum. Es ist ein warmer Sommertag und Du stehst auf einer Wiese an einem plätschernden Bach. Die Sonne scheint warm auf Deine Krone, Deine Äste und Zweige.

 

Deine Wurzeln sind fest im Boden verankert. Sie reichen durch die etwas feuchte und modrige Humusschicht, in der sie sich mehr und mehr verzweigen immer tiefer in die Erde hinein, bis zu der Schicht, in der die Schätze der Erde – die Kristalle ruhen. In prächtigen Höhlen

funkeln sie in allen Farben des Regenbogens.

 

Spüre die Kraft der Erde durch die Wurzeln in Dich aufsteigen. Pulsierend im Takt der Trommel kannst Du jetzt spüren, wie die warme, stärkende Überlebens – Kraft in Dich einströmt.

 

Die Kraft der Erde wandert durch Deine Wurzeln, Deinen Stamm hinauf, in Deine Äste, Zweige und Blätter und gibt Dir ein Gefühl der Kraft und Ausdauer.

 

 

-         Luftenergie –

 

Während Du ganz in diesem Gefühl der Kraft dort im warmen Licht der Sonne stehst, spürst Du, dass die Sonne langsam verschwindet und Wind aufzieht. Zuerst ist es nur ein Hauch, der Deine Zweige streift. Du spürst, wie sich Deine Zweige sanft wiegen und schaukeln.

 

Bleibe einen Moment lang in diesem sanften Gefühl der Geborgenheit des Wiegens und spüre die Klarheit und Leichtigkeit der Luft.

 

Langsam wird der Wind stärker und erfasst unser Äste. Der Wind zerrt an Deinen Ästen, so stark, dass lose Blätter abfallen, kleine Zweige brechen und sogar alte abgestorbene Äste fallen. Dein Stamm fängt an zu schwanken, aber Du bist fest mit der Erde verwurzelt und das gibt Dir Sicherheit kraftvoll, fest und aufrecht zu bleiben.

 

                                       - Wasserenergie -

 

In Deiner Krone rauschen die Blätter und in dieses Rauschen mischt sich noch ein anderes Geräusch – die ersten Regentropfen fallen. Zuerst sanft, dann werden die Tropfen immer dicker. Bis der Regen auf Dich herabprasselt und schließlich rinnt der Regen gleichmäßig über Deine Blätter, Zweige, Äste und Deinen Stamm bis zu Deinen fest in der Erde verhafteten Wurzeln.

 

Spüre einen Moment die reinigende, ernährende, Leben spendende und erhaltende Kraft des Wassers.

 

So, wie der Regen gekommen ist, geht er auch wieder.

 

 

Das Rauschen des Regens und des Windes lässt nach, wird weniger und weniger, einige dicke Tropfen klatschen noch auf Deine Blätter.

Dann ist es nur noch ein feines Sprühen und durch dieses Sprühen siehst Du Licht. Die Sonne lässt sich wieder sehen.

 

                                      -Feuerenergie –

 

Zuerst scheint die Sonne nur ganz zaghaft. Das Sonnenlicht lässt die Regentropfen wie kleine Kristalle aufleuchten. Über und über strahlst Du. Du spürst bereits jetzt die Feuerkraft der Sonne, die Dich wärmt, Dich aufleben lässt und die Dir die nötige Triebkraft gibt, zu etwas Neuem aufzubrechen.

 

Spüre einen Moment die Feuerkraft der Sonne und wie sie Begeisterung, Entschlossenheit, Mut und Schöpfungskraft in Dir weckt.

 

-         Verbindung der Elemente –

 

Die strahlende Kraft der Sonne verbindet sich mit den Regentropfen und bringt einen  wunderschönen Regenbogen hervor. Der Regenbogen ist die alles verbindende Brücke, die alle Farben des Himmels und der Erde enthält.

 

Der Regenbogen erreicht das Zentrum Deiner Krone und durchstrahlt die mit seiner Farbenpracht bis zu Deinen Wurzeln, durch die Humusschicht der Erde bis in die Edelsteinhöhlen hinein.

 

 

Spüre noch ein letztes Mal in Dich hinein.

 

Zurück:

 

Nimm zunächst mit geschlossenen Augen  den Raum in dem Du Dich befindest wahr.

 

Sammele Dich, indem Du nun kräftig in Deine Körpermitte kraftvoll atmest. Spanne Deine Muskeln fest an und fange an – so  wie es für Dich richtig ist, Dich zu bewegen, die Füße, die Hände ballen, recken und strecken.

 

Und wenn Du ganz wieder hier bist, dann öffne Deine Augen und komme wieder zurück ins  Hier und jetzt.


Bäume im Nordseeweg - Bremen-Grohn -



Die Ausübung dieser Meditation erfolgt eigenverantwortlich. Bei Fragen vor Beginn stehe ich gerne zur Verfügung.





 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 























 












 












 



 





 


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